Im Badeteich St. Margarethen wurden zu viele E.-coli-Bakterien im Wasser gefunden, deshalb gilt ab Donnerstag ein Badeverbot.

Was ist passiert? Am Badeteich St. Margarethen im Bezirk Eisenstadt-Umgebung wurde am Dienstag eine Wasserprobe genommen. Dabei haben Fachleute der Biologischen Station Illmitz 816 KBE pro 100 Milliliter gemessen – erlaubt sind höchstens 500. Deshalb hat das Land Burgenland am Mittwoch ein Badeverbot ausgesprochen, das ab Donnerstag gilt. Erkrankungen sind bisher nicht bekannt, aber bestimmte E.-coli-Stämme können Magen-Darm-Probleme oder andere Infektionen auslösen.

Wer hilft? Die Biologische Station Illmitz überprüft das Wasser regelmäßig und meldet, wenn Werte auffallen. Das Land Burgenland hat das Badeverbot nach dem Bäderhygienegesetz angeordnet. Außerdem kümmert sich die Gemeinde darum, die Ursache der Verunreinigung zu finden – zum Beispiel Fäkalien von Wasservögeln – und sie, wenn möglich, zu beseitigen.

Was kannst du tun? Halte dich an das Badeverbot und geh nicht im Badeteich St. Margarethen schwimmen, bis die Sperre offiziell aufgehoben wird. Achte auf Hinweise der Gemeinde, meide andere Badestellen mit ähnlichen Warnungen, und wasch dir nach einem Besuch in der Natur gründlich die Hände.

Warum ist das für dich wichtig?

Wenn du in der Gegend baden willst, musst du wissen, dass dieser Teich gerade gesperrt ist und welche Regeln du beachten solltest.