In Neckarsulm bangen über 15.000 Menschen um ihren Arbeitsplatz, weil Audi-Standort möglicherweise geschlossen werden soll.
Was ist passiert? Beim Autobauer Volkswagen läuft es gerade nicht gut: In China kaufen weniger Leute VW-Autos, die USA haben hohe Zölle eingeführt, und die Produktion in Deutschland ist teuer. Deshalb überlegt der VW-Konzern, Werke zu schließen. Medien berichten, dass vier Standorte in Deutschland auf der Liste stehen: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm. In Neckarsulm baut Audi Autos, dort arbeiten über 15.000 Menschen.
Wer hilft? Der Bürgermeister von Neckarsulm, Steffen Hertwig, lässt das nicht einfach so passieren. Er redet mit Audi-Chef Gernot Döllner und fordert vom VW-Konzern, ehrlich zu sagen, was geplant ist. Auch die Gewerkschaft IG Metall ist aktiv: Sie hat zu einer Demonstration vor dem Werk aufgerufen, mehrere Hundert Leute sind gekommen. In den nächsten Tagen trifft sich der VW-Aufsichtsrat mit dem Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Olaf Lies.
