Der Hersteller Campari will in Italien verhindern, dass Bars günstigere Nachahmer-Versionen von Aperol Spritz verkaufen.

Aperol Spritz ist das vielleicht bekannteste Sommergetränk Italiens. Das orange Getränk steht fast überall in den Bars: am späten Nachmittag, wenn die Sonne langsam tiefer steht und Leute sich nach der Arbeit oder beim Stadtbummel auf ein Glas treffen. Es schmeckt leicht bitter, ist mit Prosecco und Sprudelwasser gemischt und kommt mit Eis und einer Orangenscheibe ins Glas.

In beliebten Städten wie Rom, Florenz oder Venedig kostet ein Glas inzwischen bis zu 16 Euro – vor allem an Plätzen, wo viele Touristen unterwegs sind. Das ist für viele Gäste ein echter Preis-Schock, gerade wenn ein Aperol auf der Karte so viel kostet wie ein kleines Essen.

Campari, das Unternehmen hinter der Marke Aperol, geht jetzt gegen billige Alternativen vor. Damit soll verhindert werden, dass Bars Spritz-ähnliche Getränke unter ähnlichen Namen oder zu Dumping-Preisen anbieten. Was genau Campari tut – ob abmahnen, klagen oder Vergleichbares – ist bislang offen.