Im Juni 2026 sind in Deutschland so viele Menschen beim Baden gestorben wie seit mehr als 20 Jahren nicht mehr. Die DLRG erklärt, warum das so ist und wie du dich schützen kannst.
Was ist passiert? Im heißen Juni sind in Deutschland mindestens 99 Menschen beim Baden oder Schwimmen gestorben. Das sind so viele wie seit dem Rekordsommer 2003 nicht mehr. Mehr als 90 Prozent der Opfer waren Männer, und unter den jungen Leuten waren alle Opfer männlich. Viele waren unter 30 Jahre alt. Die DLRG, die größte Wasserrettungsorganisation der Welt, hat diese Zahlen in Bad Nenndorf veröffentlicht.
Wer hilft? Die DLRG beobachtet die Unfälle sehr genau und gibt klare Warnungen heraus. Präsidentin Ute Vogt sagt: „Wir appellieren deshalb besonders an Jungen und Männer, die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und auf riskante Aktionen zu verzichten.“ Rund 55.000 ausgebildete Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwirmer der DLRG sichern in jedem Sommer Badestellen ab. Sie zeigen dir auch, wo du sicher schwimmen kannst und warnen vor Gefahren wie Strömungen oder zu kaltem Wasser.
Was kannst du tun? Baden am besten nur dort, wo Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwirmer aufpassen – erkennbar an der DLRG-Flagge. Spring nicht überhitzt ins kalte Wasser, sondern kühl dich vorher langsam ab. Trink keinen Alkohol, wenn du noch schwimmen willst. Schau, ob du wirklich gut schwimmen kannst, und übertreib es nicht in der Gruppe, wenn alle angeben.
