In Salzburg wurden 910 wohnungslose Menschen gezählt, darunter 40 Kinder – die Stadt sucht jetzt nach besseren Hilfen.

Was ist passiert? Im Oktober 2024 hat die Stadt Salzburg mitgemacht bei einer großen EU-Zählung. Dabei haben Helferinnen und Helfer geschaut, wer in Salzburg kein eigenes Zuhause hat. Das Ergebnis: 910 Menschen sind betroffen. 323 von ihnen schlafen wirklich draußen auf der Straße oder in Notunterkünften. Viele andere wohnen übergangsweise bei Freundinnen, Bekannten oder Familie – das nennt man versteckte Wohnungslosigkeit. Auch 40 Kinder sind dabei.

Wer hilft? In Salzburg kümmern sich das Forum Wohnungslosenhilfe und die Stadtverwaltung um die Betroffenen. Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl hat gesagt, dass die Stadt ihre Regeln für Notfälle geändert hat. Außerdem gibt es jetzt mehr Geld, damit Menschen eine Kaution für eine Wohnung bekommen können. Die EU will, dass Wohnungslosigkeit bis 2030 in ganz Europa beendet wird. Philipp Schnell, ein Forscher, sagt: Es gibt zwei Gruppen – Menschen in einer plötzlichen Krise und Menschen, die schon lange keine Wohnung haben. Für beide braucht es verschiedene Hilfen.