Die Regierung will mit viel Geld Zeitungen, digitale Medien und Medienbildung stärker fördern – und davon soll auch ihr etwas haben.

In Österreich hat sich die Koalition auf neue Medienförderungen geeinigt. Insgesamt geht es um mehr als 55 Millionen Euro. Ein Teil davon, 25 Millionen, ist für die Zustellung von Tages- und Wochenzeitungen gedacht – also dafür, dass euch die Zeitung bis zur Haustür gebracht wird. Weitere 20 Millionen pro Jahr (für 2026 und 2027) sollen den Fonds für die digitale Transformation stärken. Damit bekommen Medien Hilfe, damit sie online besser funktionieren. Ab 2027 sind zudem jährlich sieben Millionen Euro für journalistische Formate reserviert, die junge Menschen erreichen – also auch euch.

Das Medienministerium sagt selbst: "Mit dem Medienpaket investieren wir kurz-, mittel- und langfristig in den Medienstandort und in die Medienkompetenz junger Menschen." Konkret heißt das: Es soll mehr Geld für Medienbildung geben – und zwar nicht mehr nur 700.000 Euro, sondern zehn Millionen Euro. Medienkompetenz bedeutet: lernen, wie Nachrichten funktionieren, wie man Fakes erkennt und wie man seriöse Quellen von unseriösen unterscheidet. Das ist eine ziemlich große Steigerung.

Außerdem soll gefördert werden, was wirklich guter Journalismus ist – also sauberes Recherchieren, redaktionelle Unabhängigkeit und Einhalten ethischer Richtlinien. Im Entwurf steht: "Wir fördern gezielt und nicht mit der Gießkanne." Für euch heißt das: Wenn die Pläne so umgesetzt werden, könnten Medien, die euch interessieren und fair berichten, langfristig bessere Chancen haben zu überleben.