Die Björn Schulz Stiftung feierte in Berlin ihr 30-jähriges Bestehen und zeigte, wie Kinderhospize Familien in schweren Zeiten beistehen.
Was ist passiert? Die Björn Schulz Stiftung wurde 1996 gegründet, nach dem Tod des Sohnes Björn der Gründerfamilie. Seit 30 Jahren hilft sie Familien, in denen Kinder oder Jugendliche sehr schwer krank sind. In Berlin gibt es zum Jubiläum eine große Feier, unter anderem mit Elke Büdenbender, der Schirmherrin, und Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner. Auf der Feier erzählen Betroffene, wie wichtig die Hilfe für sie war. Das Ziel der Stiftung: Aufmerksamkeit für Familien schaffen, die oft im Stillen kämpfen.
Wer hilft? Die Stiftung betreibt das Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin, das Haus Irmengard-Hof am Chiemsee für Familienauszeiten und ambulante Dienste in Berlin und Brandenburg. Dort arbeiten Pflegekräfte, Psychologinnen und Ehrenamtliche. Sie betreuen nicht nur die erkrankten Kinder, sondern auch Eltern und Geschwister. Sabrina Lorenz, die selbst erkrankt ist, las auf der Feier einen Text vor, in dem sie sagte: "Nur weil niemand darüber berichtet, heißt es nicht, dass diese Themen nicht da sind, denn wir sind es."
