Die EU hat den Shopping-Riesen Temu zu einer Rekordstrafe verdonnert, weil auf der Plattform zu viele gefährliche Produkte landen.

Stell dir vor, du bestellst ein süßes Babyspielzeug oder ein Ladegerät für dein Handy – und das Teil ist giftig, geht kaputt oder kann sogar lebensgefährlich sein. Genau das ist bei Testkäufen auf Temu immer wieder passiert. Die Prüfer fanden Spielzeug mit verschluckbaren Kleinteilen und Elektronik, die bei Sicherheitstests durchfiel. Die EU-Kommission sagt: Temu hat viel zu wenig getan, um solche illegalen Waren aus seinem Shop zu verbannen.

Die gute Nachricht: Die EU schaut nicht tatenlos zu. Sie hat Temu eine Frist bis Ende August 2026 gesetzt, um einen Plan vorzulegen, wie die Plattform sicherer wird. Ein extra dafür zuständiges EU-Gremium prüft diesen Plan dann ganz genau. Temu selbst sagt, man habe bereits nachgebessert und nehme das Thema ernst. Auch andere große Shopping-Plattformen müssen übrigens regelmäßig unsichere Produkte löschen – allein im November 2025 wurden fast 70 Millionen Artikel entfernt.