Das Verkehrsministerium hat am Dienstag eine halbjährige Kampagne vorgestellt, die jungen Leuten und allen anderen die Angst vor Elektroautos nehmen soll.
Was ist passiert? Verkehrsminister Peter Hanke hat die Kampagne 'Keine E-ngste mehr' vorgestellt. Sie läuft ein halbes Jahr lang auf Plakaten, im Fernsehen, auf YouTube und in Sozialen Medien. Damit sollen typische Sorgen ausgeräumt werden: dass die Reichweite zu kurz ist, das Laden zu lange dauert und der Akku schnell schlappmacht. In einem Werbespot nerven kleine gehäkelte Stoffpuppen eine E-Autofahrerin und sprechen genau diese Bedenken aus. Der Spot will das Thema locker und spielerisch aufgreifen, ohne mit dem Finger zu drohen.
Wie ist der Stand? In Österreich fahren laut Minister im April 2026 schon über 280.000 Elektroautos, und es werden rasch mehr. Beim Ladenetz liegt Österreich laut Hanke in Europa ganz vorne, davon seien über 4.000 Ultraschnellladepunkte, ihre Zahl hat sich 2025 verdoppelt. Martin Russ, Chef von AustriaTech, sagt: 'Es braucht ein leichtes Anschubsen' und meint damit, dass viele Menschen erst neugierig werden, wenn Freundinnen, Freunde oder Nachbarinnen und Nachbarn bereits ein E-Auto fahren.
