Die EU hat den Online-Shop Temu zu einer Rekordstrafe verdonnert, weil dort zu viele gefährliche Produkte verkauft werden.

Stell dir vor, du bestellst ein süßes Plüschtier oder ein neues Ladekabel für dein Handy. Was du bekommst, könnte aber giftige Stoffe enthalten oder einen Kurzschluss verursachen. Genau das ist bei Testkäufen auf der Plattform Temu passiert. Die EU-Kommission hat herausgefunden, dass dort viele illegale und gefährliche Waren angeboten werden – von Spielzeug mit verschluckbaren Teilen bis zu Elektronik, die bei Sicherheitstests durchfällt. Weil Temu zu wenig dagegen unternommen hat, muss der Konzern jetzt 200 Millionen Euro Strafe zahlen.

Die EU-Kommission ist so etwas wie die Regierung der Europäischen Union. Sie hat strenge Regeln für große Online-Plattformen aufgestellt, das Gesetz über digitale Dienste. Damit sollen Nutzerinnen und Nutzer wie du geschützt werden. Die Kommission hat nicht nur die Strafe verhängt, sondern zwingt Temu jetzt auch, einen genauen Plan vorzulegen, wie die gefährlichen Produkte von der Seite verschwinden. Tut Temu das nicht, drohen noch höhere Strafen. Auch Verbraucherzentralen und Prüforganisationen helfen mit, indem sie solche Plattformen kontrollieren und die Behörden warnen.