Der TSV 1860 München ist pleite und muss einen Neustart in einer tieferen Liga versuchen.

Was ist passiert? Der TSV 1860 München, ein traditionsreicher Fußballverein aus München, hat ein Insolvenzverfahren am Hals. Das bedeutet: Der Verein hat zu viel Schulden und kann sie nicht mehr selbst bezahlen. Ausgelöst wurde das Ganze durch einen heftigen Streit mit dem Investor Hasan Ismaik. Er kündigte ein wichtiges Darlehen, also eine Art geliehenes Geld. Ohne dieses Geld durfte die Profimannschaft nicht mehr in der 3. Liga spielen und wurde in die Regionalliga zurückgestuft. Die Regionalliga ist die vierthöchste Spielklasse in Deutschland. Für einen Verein, der einmal Bundesliga gespielt hat, ist das ein Rückschritt.

Wer hilft jetzt? Ein Insolvenzverwalter wurde eingesetzt. Sein Name ist Max Liebig. Er prüft, wie viel Geld der Verein hat, was an Schulden offen ist und welche Wege es gibt, den Verein wieder aufzubauen. Er sagt, dass er sich zuerst ein genaues Bild machen und mit allen Beteiligten reden will – mit dem Verein, mit dem Investor und mit den Gläubigern. Außerdem soll eine neue Firma, die dem Investor gehört, den Profifußball organisieren und den Neustart in der vierten Liga planen.