In Deutschland sind in einem Jahr 177.000 Stellen in der Industrie verloren gegangen – vor allem in der Auto-Branche und im Maschinenbau.

Was ist passiert? Die Bundesagentur für Arbeit hat am 15. Juli 2026 mitgeteilt, dass die deutsche Industrie im letzten Jahr 177.000 Arbeitsplätze verloren hat. Besonders betroffen ist die Autoindustrie mit ihren Zulieferern: Dort sind 52.000 Jobs weggefallen. Im Maschinenbau waren es 28.000 Stellen und in der Metallindustrie 24.000. Insgesamt arbeiten in der Industrie in Deutschland noch rund 6,5 Millionen Menschen. Das ist fast ein Fünftel aller Beschäftigten hierzulande. Der Jobverlust geht also viele Leute etwas an – auch junge Menschen, die später in diesen Branchen arbeiten wollen.

Wer hilft? Die Bundesagentur für Arbeit beobachtet die Lage genau. Ihre Chefin Andrea Nahles hat im Juni gesagt, dass jeden Monat etwa 15.000 Industrie-Jobs verschwinden. Sie warnt, dass der Abbau noch nicht zu Ende ist. Gleichzeitig wachsen andere Bereiche, zum Beispiel Dienstleistungen, IT oder erneuerbare Energien. Die Bundesagentur hilft Menschen, die ihren Job verlieren, mit Beratung, Weiterbildung und der Suche nach neuen Stellen in wachsenden Branchen.