Rund eine halbe Million Menschen auf der Mittelmeerinsel haben am Sonntag ihre Stimme abgegeben und bestimmt, wer sie künftig vertritt.
In der Republik Zypern, dem südlichen Teil der Insel, fand eine Parlamentswahl statt. Ein Parlament ist eine Versammlung, die neue Gesetze beschließt und die Regierung kontrolliert. In Zypern hat das Repräsentantenhaus 56 Sitze, die alle fünf Jahre neu besetzt werden.
Zur Wahl traten 17 Parteien und einige unabhängige Kandidaten an. Die größten Parteien sind die konservative DISY und die linke AKEL. Um ins Parlament zu kommen, braucht eine Partei mindestens 3,6 Prozent aller Stimmen.
Spannend war diesmal, dass auch eher kleine und ungewöhnliche Gruppen mitmischten. Zum Beispiel die rechtsextreme ELAM, die vor allem mit dem Thema Migration punktet. Oder die Partei eines YouTubers, der 2024 bereits ins Europäische Parlament gewählt wurde – ganz ohne klassische Partei im Rücken.
