Der Hamburger Alexander Zverev hat beim großen Rasenturnier in Halle das Halbfinale erreicht und spielt dort am Samstag gegen Taylor Fritz aus den USA.
Stell dir vor, du spielst ein wichtiges Tennis-Match und beide Sätze gehen in den Tiebreak – also in ein Extra-Spielchen, das entscheidet, wer den Satz gewinnt. Genau das ist Alexander Zverev am Donnerstag in Halle passiert. Gegen den belgischen Qualifier Raphael Collignon gewann er 7:6 (12:10), 7:6 (7:2). Beide Sätze waren super spannend und dauerten ungefähr zwei Stunden. „Ich bin sehr glücklich, dass ich in zwei Sätzen gewonnen habe, weil die auch in die andere Richtung hätten gehen können“, sagte Zverev danach. Zverev ist 29 Jahre alt, kommt aus Hamburg und hat in diesem Jahr schon die French Open gewonnen, also einen der vier wichtigsten Tennis-Titel der Welt.
Im Halbfinale wartet jetzt Taylor Fritz auf ihn. Fritz ist 28 Jahre alt, kommt aus den USA und steht auf Platz neun der Weltrangliste – der Liste, auf der die besten Spieler der Welt sortiert werden. Fritz hat im Viertelfinale gegen Ben Shelton ein mega-enges Match gespielt: 6:7 (5:7), 7:6 (10:8), 7:6 (7:3). Über die gesamte Partie schaffte es keiner der beiden Spieler, den Aufschlag des anderen zu durchbrechen. Außerdem wehrte Fritz einen Matchball ab und schlug 24 Asse – das sind Aufschläge, die der Gegner nicht mal mit dem Schläger berührt. Das Match dauerte 2 Stunden und 45 Minuten.
