In Osttirol haben Behörden einen Wolf erlegt, der Schafe in einem Dorf gerissen hatte.
In Außervillgraten, einem kleinen Dorf in Osttirol, sind Schafe in der Nähe von Wohnhäusern von einem Wolf angegriffen worden. Das Land Tirol hat daraufhin am Freitag einen sogenannten Risikowolf geschossen. Eine Verordnung der Landesregierung aus ÖVP und SPÖ hatte diesen Abschuss bereits am 22. Mai 2026 möglich gemacht.
Die Behörden haben die Bevölkerung gebeten, Spuren oder Sichtungen von Wölfen sofort zu melden. So können die Verantwortlichen schnell reagieren, wenn wieder ein Tier in die Nähe von Siedlungen kommt. Im Jahr 2026 wurden in Tirol nun schon neun Wölfe geschossen, im ganzen Jahr 2025 waren es sechs.
Für Schafe, die auf Almen weiden, ist ein Wolf eine ernste Gefahr. Viele Bäuerinnen und Bauern setzen deshalb auf Herdenschutz: stabile Zäune, Hirtenhunde und Personen, die die Herde begleiten. In Osttirol versuchen Land und Gemeinden, Weidetiere, Wölfe und Menschen besser in Einklang zu bringen.
