Eine große Umfrage zeigt: Immer mehr Menschen in Deutschland finden, dass eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus kaum noch bezahlbar ist.
Was ist passiert? Der Finanzierungsvermittler Interhyp hat rund 1.000 Menschen zwischen 25 und 65 Jahren gefragt, wie es um das Thema Wohneigentum steht. 46 Prozent sagten, dass Immobilien in ihrer Region kaum noch bezahlbar sind. Vor einem Jahr waren es erst 39 Prozent. Die Leute, die wirklich kaufen wollen, planen im Schnitt 384.000 Euro ein – das sind 35.000 Euro mehr als noch im letzten Jahr. Gleichzeitig fühlt sich jeder Zweite von den Kosten belastet. Das bedeutet: Viele wollen kaufen, aber das Geld reicht gefühlt immer weniger.
Wer hilft? Interhyp vermittelt Baufinanzierungen und untersucht mit den sogenannten Wohntraumstudien seit 2011, wie es um das Eigenheim in Deutschland steht. Der Chef Jörg Utecht erklärt, dass der Wunsch nach einer eigenen Wohnung oder einem eigenen Haus weiterhin groß ist. Er sagt aber auch, dass die Preise einige Käufer unter Druck setzen. Wenn man sich unsicher fühlt, kann man sich zum Beispiel bei Verbraucherzentralen, der eigenen Bank oder einem unabhängigen Baufinanzierungsberater informieren, bevor man sich für oder gegen einen Kauf entscheidet.
