Der Chef der ÖAAB-Arbeitnehmervertretung, August Wöginger, will seinen Job behalten und stellt sich im September wieder zur Wahl.
Stell dir vor, dein Schulsprecher wird angeklagt und die Wahl soll trotzdem stattfinden – genau so ähnlich läuft es gerade beim ÖAAB. Das ist die Arbeitnehmervertretung der ÖVP. Ihr Chef, August Wöginger, kandidiert am 5. September in Stadt Haag in Niederösterreich erneut für seinen Posten.
Der eigentliche Wahl-Termin war schon für April geplant. Aber dann wurde er kurzfristig verschoben. Offiziell hieß es, man wolle sich auf politische Themen konzentrieren. Der wahre Grund war aber ein anderer: In Linz lief genau zu dieser Zeit ein Prozess gegen Wöginger, weil ihm Missbrauch der Amtsgewalt vorgeworfen wurde. Mit Missbrauch der Amtsgewalt meint man, dass jemand seine Macht als Politiker ausnutzt.
