Vor dem WM-Endspiel in den USA haben Fans eine friedliche Protestaktion vorbereitet: Sie wollten rote Karten hochhalten, wenn der Pokal überreicht wird.
Stell dir vor, du gehst zum großen WM-Finale und alle um dich herum halten plötzlich rote Karten hoch. Genau das haben sich Fans für das Finale zwischen Spanien und Argentinien im MetLife Stadion in East Rutherford ausgedacht. Sie wollten damit gegen den US-Präsidenten Donald Trump und den FIFA-Chef Gianni Infantino protestieren.
Der Grund für den Ärger: Trump hatte bei Infantino angerufen und dafür gesorgt, dass eine Spielsperre für den US-Spieler Folarin Balogun aufgehoben wurde. Balogun durfte deshalb im Achtelfinal-Spiel gegen Belgien mitspielen, obwohl er vorher eine Rote Karte bekommen hatte. Das Spiel fand in Seattle statt und ging 1:4 verloren. Viele Leute fanden das unfair und sagten, dass Politiker sich nicht in den Sport einmischen sollten.
