Weil der US-Präsident Donald Trump persönlich beim FIFA-Chef anrief, durfte der US-Stürmer Folarin Balogun im WM-Achtelfinale doch spielen – die USA verlor aber deutlich gegen Belgien.
Was ist passiert? Im WM-Achtelfinale zwischen den USA und Belgien in Seattle (0:00 Uhr Ortszeit, 66.925 Fans im Stadion) gab es ein riesiges Thema schon vor dem Anpfiff. Balogun hatte im Spiel gegen Bosnien-Herzegowina eine Rote Karte bekommen – eigentlich hätte er also im nächsten Spiel, gegen Belgien, nicht spielen dürfen. Aber US-Präsident Trump rief FIFA-Chef Infantino an und bat um eine Überprüfung. Danach sagte die FIFA: okay, die Sperre wird für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt. Balogun durfte also mitspielen. Er selbst sagte später: „Natürlich ist es dann kontrovers, wenn die Entscheidung geändert wird." Am Ende verlor sein Team 1:4 gegen Belgien. Getroffen haben für Belgien: De Ketelaere zweimal, Vanaken und Lukaku. Für die USA traf Tillman per Freistoß.
