Anhänger der Elfenbeinküste und anderer Mannschaften bekommen kein US-Visum für die Fußball-WM – ein Schiedsrichter aus Somalia darf ebenfalls nicht einreisen.

Was ist passiert? Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer startet am 11. Juni und wird in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen. Kurz dither wurde bekannt, dass die USA vielen Fans aus mehreren Ländern die Einreise verweigern. Betroffen sind laut der Organisation American Immigration Council unter anderem Fans aus der Elfenbeinküste, dem Iran, Haiti und Senegal. Ein Vertreter der ivorischen Fanorganisation CNSE, Julien Kouadio Adonis, sagte der Nachrichtenagentur AFP: «Das schmerzt uns zutiefst, weil es uns von unserer Aufgabe abhält, unser Team zu unterstützen.»

Wer hilft? Die CNSE will mit dem ivorischen Sportministerium sprechen und prüft auch, ob akkreditierte Fan-Delegationen doch noch einreisen dürfen. Bei früheren Großereignissen, etwa der WM 1994 in den USA, gab es ähnliche Sonderregelungen. Die betroffenen Fans und Verbände hoffen, dass die Organisatoren FIFA und die Behörden sich auf eine Lösung einigen. Das Spiel der Elfenbeinküste gegen Deutschland am 20. Juni findet in Toronto statt und liegt damit außerhalb der USA – wer ein kanadisches Visum bekommt, kann dieses Spiel im Stadion sehen.