Bei der Fußball-WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada wetten so viele Menschen wie nie zuvor - und Expertinnen und Experten warnen vor den Risiken.
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist größer als je zuvor: 48 Mannschaften spielen 104 Spiele. In den USA können inzwischen rund 65 Prozent der Bevölkerung legal auf Sport wetten - bei der WM 2022 waren es nur etwa 40 Prozent. Branchenkennerinnen und -kenner erwarten deshalb ein Rekordvolumen von über 50 Milliarden US-Dollar an Einsätzen. Auch in Österreich ist das Thema groß, weil das Land erstmals seit 1998 wieder bei einer WM dabei ist.
Es gibt Menschen und Organisationen, die auf die Risiken aufmerksam machen. Ewald Lochner von der Stadt Wien erklärt, dass viele Menschen glauben, sie könnten mit ihrem Wissen das Ergebnis beeinflussen - das sei eine sogenannte Kontrollillusion. Lisa Brunner von der ARGE Suchtprävention sagt, dass Werbung vor allem Jugendliche und andere verletzliche Gruppen zum Wetten verleiten kann. In Österreich gelten Sportwetten übrigens als Geschicklichkeitsspiel und nicht als Glücksspiel, weshalb jedes Bundesland eigene Regeln hat.
