Die Ermittlungen zum Tod einer jungen Antilope im Tiergarten Schönbrunn sind eingestellt, weil die Behörden keine Hinweise auf den oder die Täter finden konnten.

Im Tiergarten Schönbrunn in Wien ist Ende März eine junge Hirschziegenantilope in ihrem Gehege gestorben. Eine Tierpflegerin hat das tote Tier entdeckt. Videoaufnahmen zeigen, wie die Antilope plötzlich umgefallen ist.

Die Staatsanwaltschaft Wien hat daraufhin wegen Tierquälerei ermittelt. Anfangs dachten ein Tierarzt und die Ermittler, dass ein Schuss die Ursache sein könnte. Es wurde sogar vermutet, dass jemand mit einem Schalldämpfer von außerhalb des Geheges geschossen haben könnte. Das konnte aber nie bewiesen werden.

Die Universität für Veterinärmedizin in Wien hat das Tier anschließend genau untersucht. Das Ergebnis war leider nicht eindeutig: Einen Schuss konnte man weder sicher bestätigen noch komplett ausschließen. Deshalb haben die Ermittler jetzt gesagt, sie hätten „alles ausgeschöpft" und keine weiteren Hinweise.