Ein Bericht aus dem Kanton Solothurn zeigt: Beim grossen Tierschutzfall im November 2025 hätten nicht alle Hunde eingeschläfert werden müssen.

Im November 2025 hat der Veterinärdienst auf einem Hof in Ramiswil im Kanton Solothurn 122 Hunde, 43 Pferde und 2 Ziegen gefunden. Die Hunde waren so krank, dass die Behörden sie auf dem Hof einschläfern mussten – darunter leider auch Welpen. Der Fall ging durch die ganze Schweiz und sorgte für heftige Diskussionen. Danach hat der Kanton eine externe Anwaltskanzlei beauftragt, alles genau zu untersuchen.

Der Bericht sagt: Bei 99 Hunden war die Entscheidung richtig, weil sie zu krank waren. Aber bei 23 Hunden hat man nicht genau genug hingeschaut. 2 davon waren wirklich zu krank. Bleiben 21 Hunde, die man hätte retten können, wenn man besser hingeschaut hätte.

Die Tierhalterin ist eine 57-jährige Frau, die laut Bericht überfordert war und die Behörden immer wieder getäuscht hat. Gegen sie läuft eine Strafuntersuchung. Der Kanton will darum den Veterinärdienst stärken. Es sollen mehr Leute die Höfe kontrollieren, damit Probleme früher auffallen. In einem Jahr will der Kanton prüfen, ob die neuen Regeln wirklich helfen.