Der Tierschutz Austria in Vösendorf versorgt bei der aktuellen Hitzewelle so viele verletzte Wildtiere wie nie – und bittet um Unterstützung.
Was ist passiert? In Vösendorf bei Wien kümmert sich der Tierschutz Austria gerade um 3.000 Tiere, allein am letzten Wochenende sind 250 neue Wildtiere dazugekommen. Durch die Hitze über 40 Grad kollabieren viele Tiere: Vögel, Eichhörnchen, Igel und Rehkitze werden halb bewusstlos, dehydriert und völlig erschöpft ins Tierheim gebracht. Tierheimleiter Stephan Scheidl sagt, es fühle sich an wie ein Tsunami aus leidenden Tieren. Die Mitarbeiter arbeiten rund um die Uhr, doch Platz und Personal gehen aus. Wenn eine weitere Hitzewelle kommt, droht ein Aufnahmestopp.
Wer hilft? Das Team vom Tierschutz Austria arbeitet ohne Pause und versorgt die Tiere medizinisch und mit Futter und Wasser. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer packen mit an, damit jedes Tier versorgt werden kann. Auch Tierärztinnen und Tierärzte unterstützen die Pflege. Spenderinnen und Spender finanzieren Futter, Medikamente und Notunterkünfte. Auf der Website tierschutz-austria.at kann man sich informieren und helfen.
