Die Wiener Grünen fordern strengere Regeln für Kurzzeitvermietungen wie Airbnb und booking.com, weil immer mehr Wohnungen an Touristinnen und Touristen vermietet werden.

In Wien werden laut den Grünen dauerhaft mehr als 14.000 Wohnungen als Ferienwohnungen angeboten. Peter Kraus, der Chef der Wiener Grünen, sagt, dass dadurch ganze Nachbarschaften verändert werden, weil normale Mieterinnen und Mieter dort keine Wohnung mehr finden. Auch Georg Prack, der Klubobmann der Grünen, kritisiert, dass viele Vermieter Schlupflöcher nutzen, um die Regeln zu umgehen.

Bürgermeister Michael Ludwig hat angekündigt, dass bis zu 20 Prozent der Wohnungen in einem Haus in Beherbergungen umgewandelt werden dürfen. Die Grünen finden das zu viel und sagen, das sei ein Kniefall vor den Plattformen. Sie wollen, dass eine solche Umwidmung nur erlaubt ist, wenn die Bauordnung es für das jeweilige Gebiet ausdrücklich erlaubt.