In Wien hat eine riesige Tunnelbohrmaschine nach fast zwei Jahren ihre Arbeit beendet und zwei neue U-Bahn-Tunnel gegraben.

Stell dir vor, du gräbst einen 4,2 Kilometer langen Tunnel – und das 35 Meter unter der Erde. Genau das hat die Maschine „Debohra" in Wien gemacht. Seit September 2024 hat sie sich vom Matzleinsdorfer Platz durch den Untergrund bis zum Augustinplatz im 7. Bezirk gefressen. Dabei hat sie zwei Röhren für die neue U2-Strecke gebohrt und gleichzeitig die Tunnelwände aus Betonringen aufgebaut.

„Debohra" ist 127 Meter lang und wiegt über 1.300 Tonnen. Ihr Schneidrad hat einen Durchmesser von sieben Metern. Insgesamt hat sie rund 150.000 Kubikmeter Erde ausgehoben – das ist so viel wie in 60 olympische Schwimmbecken reinpasst. Über 800 Menschen haben täglich auf der Baustelle gearbeitet.

Die neue U2 wird ab 2030 vom Rathaus über drei neue Stationen zum Matzleinsdorfer Platz fahren. Die U5 übernimmt einen Teil der alten U2-Strecke und fährt dann weiter zum Frankhplatz. Später soll die U5 bis nach Hernals verlängert werden und die U2 bis zum Wienerberg.