Eine große Lagerhalle im 22. Bezirk in Wien hat am Freitagabend gebrannt – deswegen war die Südosttangente mehrere Stunden lang zu.

Was ist passiert? Am frühen Freitagabend, dem 3. Juli 2026, ist in Wien-Donaustadt eine Lagerhalle in Brand geraten. In der Halle wurde Müll gelagert. Die Feuerwehr sagte, die Halle stand in Vollbrand – das heißt, das ganze Gebäude hat lichterloh gebrannt. Über dem Osten der Stadt war eine dicke schwarze Rauchwolke zu sehen, die man von vielen Teilen Wiens aus erkennen konnte.

Wer hat geholfen? Die Wiener Berufsfeuerwehr hat einen Großeinsatz gestartet und die höchste Alarmstufe 4 ausgelöst. Rund 120 Feuerwehrleute mit 31 Fahrzeugen und ein Wasserwerfer waren im Einsatz. Atemschutztrupps sind in die Halle gegangen, um den Brand zu löschen. Die Einsatzkräfte konnten verhindern, dass das Feuer auf den Bereich mit Sondermüll übergriff. Die Polizei hat die Südosttangente gesperrt, damit niemand in den Rauch fährt. Die Wiener Berufsrettung war mit vielen Sanitäterinnen und Sanitätern vor Ort, um sich um mögliche Verletzte zu kümmern. Zum Glück wurde niemand verletzt, weil sich beim Ausbruch des Feuers keine Menschen in der Halle aufgehalten haben.

Was kannst du tun? Wenn du am Freitagabend in Wien unterwegs warst, hast du vielleicht die Rauchwolke gesehen oder gemerkt, dass Busse und Bahnen Verspätung hatten. Wenn du so etwas siehst, halte Abstand und geh nicht in den Rauch – er kann giftig sein. Informiere dich über aktuelle Verkehrsmeldungen der Asfinag und der Wiener Linien, zum Beispiel über Apps oder die Homepage. Wenn du in der Nähe eines Brandes bist, folge den Anweisungen von Polizei und Feuerwehr und warne andere, damit niemand zu Schaden kommt.