Ein dpa-Text nimmt dich mit auf eine kleine Sinnesreise durch ein deutsches Freibad im Sommer.

Wenn du an einem heißen Tag am Freibad vorbeiläufst, hörst du es sofort: Kinder schreien, eine Trillerpfeife ertönt, Lautsprecher rufen Durchsagen. „Da hat ein kleiner Junge seine Mutti verloren, ein Vater sucht den Nachwuchs im Gewühl. Oder ein Auto versperrt die Feuerwehrzufahrt." Solche Sätze gehören im Sommer einfach dazu.

Aber aufgepasst: Ein Pfiff im Freibad bedeutet nicht immer das Gleiche. In vielen Bädern gibt es dazu festgelegte Signale oder Abläufe, damit Kolleginnen und Kollegen sofort wissen, ob es um Ordnung, eine Ansage oder einen Notfall geht. So wissen die Rettungsschwimmer immer, was los ist.

Deine Nase bekommt im Freibad viel zu tun: Frisch gemähtes Gras, Sonnencreme, Pommesfett, feuchte Handtücher – die Mischung ist einzigartig. Der typische Schwimmbadgeruch entsteht meist durch Chloramine, die sich bilden, wenn Chlor etwa mit Schweiß, Urin und Hautschuppen reagiert. Das Umweltbundesamt erinnert deshalb auf seiner Website daran, sich gut abzuduschen, bevor man ins Becken springt.