Nach einem Blitzschlag auf rund 1.900 Metern Seehöhe haben 60 Feuerwehrleute und Landwirte aus der Umgebung gemeinsam einen Kleinbrand gelöscht – ohne dass jemand verletzt wurde.

Am Montagabend hat ein Blitz in Oberdrum, einem Ortsteil von Oberlienz in Osttirol, einen kleinen Waldbrand ausgelöst. Das Problem: Das Feuer war auf etwa 1.900 Metern Seehöhe und in sehr schwer zugänglichem Gelände. Weil es schon dunkel war, konnte kein Hubschrauber mehr löschen.

60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Oberlienz, Oberdrum und Thurn haben daraufhin eine rund 200 Meter lange Schlauchleitung vom Tal bis zum Brandort gelegt. Das heißt: Sie haben einen langen Schlauch verlegt, durch den Wasser vom Tal nach oben gepumpt wurde.

Bauern aus der Umgebung haben die Feuerwehr dabei tatkräftig unterstützt. Sie haben ihre Güllefässer – das sind große Behälter, die normalerweise für die Düngung von Feldern genutzt werden – mit Wasser gefüllt und zum Einsatzort gebracht. Die Polizei sagte: „Sie lieferten mithilfe von Güllefässern Löschwasser zum Einsatzort".