In Virgen in Osttirol ist am Freitagnachmittag ein Waldbrand ausgebrochen – Feuerwehr und Bundesheer arbeiten Hand in Hand, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen.
Am Freitagnachmittag hat es in Virgen in Osttirol, einem Dorf im Bezirk Lienz, im Wald gebrannt. Zwölf Freiwillige Feuerwehren mit 170 Einsatzkräften sind vor Ort und versuchen, die Flammen zu löschen. Laut dem Bezirks-Feuerwehrverband Lienz werden die Arbeiten wohl noch bis in den Abend dauern.
Das Bundesheer hilft mit und hat fünf Hubschrauber geschickt, darunter einen S70 Black Hawk. Dieses Fluggerät ist besonders gut für Einsätze im Gebirge geeignet und kann bis zu 20 Personen oder rund vier Tonnen Material transportieren. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) sagte: „Der Waldbrand in Tirol zeigt einmal mehr, wie entscheidend rasche und koordinierte Hilfe ist.“
Wenn ein Feuer in den Bergen wütet, ist die Arbeit besonders schwierig: Das Gelände ist steil, Straßen sind oft schmal, und Wasser muss dorthin gebracht werden, wo es gebraucht wird. Hubschrauber sind dann sehr wichtig, weil sie Löschwasser und Material schnell an schwer zugängliche Stellen fliegen können. Tankkraftwagen des Bundesheers versorgen die Einsatzkräfte zusätzlich mit Wasser.
Der Einsatz zeigt, wie gut verschiedene Organisationen zusammenarbeiten können: Die Freiwilligen Feuerwehren kümmern sich um den Boden, das Bundesheer unterstützt aus der Luft, und die zivilen Behörden koordinieren alles. So ein Zusammenspiel nennt man Assistenzeinsatz – das Militär hilft also nur, wenn die zivilen Stellen darum bitten.
