Im osttirolischen Virgen hat die Feuerwehr am Montagmittag nach drei Tagen den Waldbrand endgültig gelöscht.

Am Freitagnachmittag ist in einem Waldstück südlich von Virgen in Osttirol ein Feuer ausgebrochen. Das Waldstück war gerade abgeholzt worden und deshalb besonders trocken. Durch die große Hitze in dieser Woche konnte sich das Feuer schnell ausbreiten. Insgesamt hat es etwa zehn bis zwölf Hektar Wald erwischt – das ist ungefähr so groß wie fünfzehn Fußballfelder zusammen.

Zum Glück war keine Person in dem Gebiet, als das Feuer ausbrach. Trotzdem mussten viele Feuerwehrleute anrücken: In der Spitze waren 170 Feuerwehrleute gleichzeitig im Einsatz. Über die drei Tage hinweg haben rund 450 Helferinnen und Helfer mitgearbeitet – von zwölf verschiedenen Feuerwehren, der Bergrettung und auch Landwirte mit ihren Güllefässern. Von oben haben fünf bis sieben Hubschrauber Wasser auf die Flammen abgeworfen.

Das Gelände war sehr steil, und genau das hat den Einsatz schwierig gemacht. Am Samstagfrüh waren die offenen Flammen bereits unter Kontrolle. Aber darunter blieben immer wieder Glutnester – also Stellen, die unter der Erde oder in Wurzeln weiter vor sich hin glühen. Mit Drohnen und Wärmebildkameras haben die Einsatzkräfte diese Stellen entdeckt und anschließend umgegraben und gelöscht.

Am Montagvormittag hat eine Drohne noch vier heiße Stellen gefunden. Danach wurden die letzten Glutnester abgelöscht. Am Montagmittag hieß es dann endgültig „Brand aus“ – das heißt: Das Feuer ist komplett vorbei. Damit ist dieser Einsatz in Osttirol vorerst beendet.