Das höchste Gericht der USA hat entschieden, dass Bundesstaaten Transgender-Mädchen vom Frauensport ausschließen dürfen.

Das Oberste Gericht der USA (Supreme Court) hat am 30. Juni 2026 eine wichtige Entscheidung getroffen. Mit sechs zu drei Stimmen sagte es: Die einzelnen Bundesstaaten dürfen selbst bestimmen, wer in Mädchen- und Frauen-Teams spielen darf. Dabei kommt es auf das Geschlecht an, das einer Person bei der Geburt zugewiesen wurde.

Konkret ging es um zwei Bundesstaaten, Idaho und West Virginia. Dort gibt es schon länger Gesetze, die Trans-Mädchen und junge Trans-Frauen vom Schulsport in Mädchen-Teams ausschließen. Trans-Personen sind Menschen, deren gefühltes Geschlecht nicht mit dem übereinstimmt, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde.

Mittlerweile haben 27 der 50 US-Bundesstaaten solche Regeln eingeführt. Das Urteil bedeutet, dass diese Verbote jetzt höchstrichterlich erlaubt sind.