Die Kieler Werft TKMS wollte die benachbarte German Naval Yards kaufen, hat ihr Angebot aber zurückgezogen.
Stell dir vor, zwei große Schiffswerften liegen in Kiel direkt nebeneinander – und früher waren sie sogar ein einziger Betrieb. Genau das ist hier passiert: Die Werft TKMS wollte die zweite Werft, die German Naval Yards, dazukaufen. Dafür hätte sie mehr Platz und mehr Kapazität für den Bau von Schiffen bekommen. Doch nach vielen Gesprächen haben sich die beiden Seiten nicht über den Preis und die Bedingungen einigen können. Deshalb hat TKMS gesagt: „Dann kaufen wir eben nicht.“
TKMS-Chef Oliver Burkhard hat erklärt, die Übernahme wäre eine schöne Option gewesen, aber kein Muss. Mit anderen Worten: Schön, aber nicht nötig – TKMS kommt auch ohne den Deal klar. Das Unternehmen hat betont, dass es seine Aufträge an den Standorten Kiel und Wismar weiter zuverlässig bauen kann.
Die German Naval Yards suchen jetzt einen neuen Käufer. Neben TKMS hatte auch der Rüstungskonzern Rheinmetall Interesse angemeldet. Es bleibt also spannend, wer am Ende den Zuschlag für die Werft bekommt.
Warum ist das für dich wichtig?
In deiner Region könnten dadurch Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und die Zukunft einer traditionsreichen Werft beeinflusst werden.
