Der österreichische Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger hat in Eisenstadt ein starkes Meeting gewonnen – trotz heftigem Wind.
Weißhaidinger hat bei den Raiffeisen Austrian Open in Eisenstadt den Diskuswettbewerb gewonnen. Er schleuderte das Gerät 66,11 Meter weit – das ist eine richtig starke Weite, wenn man bedenkt, dass Windgeschwindigkeiten von bis zu 70 km/h herrschten. Für ihn war es bereits der sechste Sieg im Burgenland.
Der Sportler war mit seiner Leistung sehr zufrieden. Er sagte: „Alle meine Versuche waren technisch einwandfrei" und meinte, dass ihn in Eisenstadt nichts aus der Ruhe bringen kann.
Neben ihm gab es noch zwei weitere österreichische Siege. Lisa Gruber gewann den Stabhochsprung mit 4,00 Metern, Magdalena Lindner die 100 Meter der Frauen in 11,06 Sekunden.
Für Schlagzeilen sorgte auch der italienische Sprintstar Lamont Marcell Jacobs, der die 100 Meter in 9,67 Sekunden rannte. Diese Zeit zählt aber offiziell nicht, weil der Rückenwind zu stark war. Nur der Weltrekord von Usain Bolt aus dem Jahr 2009 wäre schneller gewesen.
