Beim Ironman Frankfurt mussten die Veranstalter wegen großer Hitze die Rad- und Laufstrecke kürzen – zum Schutz der Sportlerinnen und Sportler.
Was ist passiert? Am Sonntag fand in Frankfurt ein großer Triathlon statt. Normalerweise schwimmen die Athletinnen und Athleten 3,8 Kilometer, fahren 180 Kilometer Rad und laufen am Ende einen kompletten Marathon. Doch weil Temperaturen bis zu 38 Grad erwartet wurden, hat der Veranstalter die Radstrecke auf 125 Kilometer und den Lauf auf einen Halbmarathon verkürzt. Das Schwimmen fand im Langener Waldsee statt – ohne Neoprenanzug, weil das Wasser schon 29 Grad warm war. Gewonnen hat am Ende der Norweger Casper Stornes, der beste Deutsche war Jan Stratmann auf Platz zehn.
Wer hilft? Die Veranstalter haben sich viele Gedanken gemacht, damit das Rennen trotz Hitze sicher bleibt. Sie haben zusätzliche Kühlstationen aufgebaut, an den Verpflegungspunkten mehr Wasser und Elektrolyte bereitgestellt, schattige Bereiche an der Strecke eingerichtet und die medizinische Betreuung verstärkt. Auch die Stadt Frankfurt hat bei der Entscheidung mitgeholfen, die Strecke zu verkürzen. Dank dieser Maßnahmen konnten rund 3.000 Amateursportlerinnen und Amateursportler aus 83 Nationen sicher ins Ziel kommen.
