Die ARA, die in Österreich Altbatterien sammelt, will kein Pfand auf Akkus – und erklärt, warum Aufklärung wichtiger ist.
Immer mehr Geräte haben Akkus: Handys, Laptops, E-Zigaretten, sogar Bohrmaschinen. Das Problem: Die meisten davon landen nicht im Müll, sondern zu Hause in der Schublade. Laut einer Erhebung der ARA werden mehr als die Hälfte der Handys zwar nach 3 bis 5 Jahren ausgesondert, dann aber nicht weitergegeben oder recycelt.
Bei normalen Batterien klappt das Sammeln in Österreich richtig gut: Die Sammelquote liegt laut der ARA bei 82 Prozent, also 82 von 100 verkauften Batterien kommen zurück. Bei Lithium-Ionen-Akkus – also den modernen Akkus in Handys und Laptops – sind es aber nur 14 Prozent. Das drückt die Gesamtzahl nach unten.
Die ARA setzt deshalb auf Aufklärung statt auf Pfand. Mit Kampagnen wie „Sei kein Zündler“ und „her mit leer“ will sie alle daran erinnern, alte Akkus richtig zu entsorgen. Es gibt mehr als 2.100 Sammelstellen in Österreich, dort kann man Akkus kostenlos abgeben.
