Der Regierende Bürgermeister von Berlin hat sich dafür entschuldigt, dass er falsch dargestellt hat, wann er am Tag des großen Stromausfalls telefoniert hat.

Anfang Januar fiel in großen Teilen von Berlin stundenlang der Strom aus – Krankenhäuser, Haushalte und Geschäfte waren betroffen. Kurz danach sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner im Fernsehen, er habe schon sehr früh am Morgen mit den Krisenteams und dem Stromnetz telefoniert. Später stellte sich aber heraus, dass das so nicht ganz stimmte.

Die Senatskanzlei schaute sich die Kommunikation vom 3. Januar nochmal genau an. Ihr Ergebnis: Vor 12:45 Uhr hat Wegner kein dienstliches Telefonat zum Stromausfall geführt. Den Vormittag über hat er stattdessen vor allem kurze Nachrichten per Handy verschickt – so wie viele von euch per WhatsApp schreiben. Erst am Nachmittag um 12:45 Uhr telefonierte er mit der Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey.

Wegner fand das selbst wichtig genug, sich zu entschuldigen. Er sagte: „Ja, ich habe kommunikative Fehler gemacht und möchte mich dafür bei allen Berlinerinnen und Berlinern entschuldigen.“ Auf X schrieb er außerdem, er bedaure den Eindruck, der durch seine Aussagen entstanden sei, und wolle aus den Fehlern lernen.