Die Zeitung "New York Times" kämpft vor Gericht gegen Vorladungen, die Reporter nach einem Bericht über Donald Trumps Flugzeug erhalten haben.

Was ist passiert? Die Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan hat mehrere Reporter der "New York Times" vorgeladen, also offiziell aufgefordert, vor Gericht auszusagen. Grund war ein Artikel, in dem die Zeitung berichtete, dass Trump beim Nato-Gipfel in der Türkei auf Anraten des Secret Service ein älteres Flugzeug benutzte und in Großbritannien in ein neues, von Katar geschenktes Flugzeug umstieg. Die Zeitung kritisiert, dass die Vorladungen nur mit einem sehr vagen Vorwurf begründet wurden.

Wer hilft? Die "New York Times" geht selbst juristisch gegen die Vorladungen vor. Ihr Anwalt David McCraw nennt die Vorladungen "missbräuchlich". Auch Presseverbände wie das Committee to Protect Journalists und Reporter ohne Grenzen stellen sich hinter die Zeitung und fordern, dass Reporter ihre Quellen schützen dürfen.

Was kannst du tun? Informier dich darüber, wie wichtig Quellenschutz für Journalismus ist. Du kannst Nachrichten von verschiedenen Seiten vergleichen und diskutieren, warum freie Berichterstattung in einer Demokratie wichtig ist. Wenn du willst, unterstütze Organisationen, die sich für Pressefreiheit einsetzen.

Warum ist das für dich wichtig?

Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, dass Reporter unbequem berichten können, ohne dafür bestraft zu werden – auch wenn du selbst noch nicht wählst, betrifft das deine Infos.