Die US-Regierung hat Reporter der Zeitung New York Times vorgeladen, weil sie über ein Flugzeug von Donald Trump berichtet haben.
Was ist passiert? Reporter der Zeitung New York Times haben in dieser Woche über ein neues Flugzeug von Donald Trump berichtet. Sie schrieben, dass Trump auf Anraten des Secret Service bei einem Flug in England in eine andere Maschine umgestiegen ist. Das neue Flugzeug ist ein Geschenk aus dem Land Katar. Kurz danach hat eine Bundesanwaltschaft in New York diese Reporter offiziell vorgeladen. Das bedeutet: Sie müssen vor einem Gericht aussagen und Fragen beantworten. Einige Vorladungen wurden direkt von Polizisten zu Hause bei den Reportern abgegeben.
Wer hilft den Reportern? Die New York Times lässt ihre Reporter nicht allein. Der Anwalt der Zeitung, David McCraw, hat die Vorladungen deutlich kritisiert. Er sagt, dass es das Gewissen jedes Amerikaners erschüttern sollte, wenn Polizisten vor der Tür von Reportern stehen. In den USA ist die Pressefreiheit in der Verfassung geschützt. Auch andere große Zeitungen wie das Wall Street Journal und die Washington Post haben in diesem Jahr schon gegen ähnliche Vorladungen gekämpft und sich vor Gericht erfolgreich dagegen gewehrt.
Was kannst du tun? Wenn dich Nachrichten wie diese interessieren, kannst du selbst etwas tun. Lies verschiedene Zeitungen und vergleiche, wie unterschiedlich über dasselbe Thema berichtet wird. Sprich mit Freunden, Eltern oder Lehrern darüber, was Pressefreiheit bedeutet und warum sie wichtig ist. Du kannst auch selbst kurze Texte schreiben oder eine Schulzeitung mitgestalten – Üben, wie man Informationen prüft und fair berichtet, ist eine wichtige Fähigkeit.
