Die US-Regierung hat Reporter der "New York Times" vorgeladen, weil sie über die neue Air Force One berichtet haben.

Was ist passiert? Vier Journalisten der Zeitung "New York Times" haben in der vorigen Woche einen Bericht veröffentlicht. Darin ging es um das neue Präsidentenflugzeug Air Force One. Sie schrieben, dass das neue Flugzeug weniger Sicherheitssysteme hat als die alte Maschine. Deshalb soll Trump nach dem NATO-Gipfel in der Türkei mit dem alten Flugzeug zurückgeflogen sein. Am Freitag haben US-Beamte den Reportern Vorladungen an ihre Wohnungen gebracht. Das bedeutet: Sie müssen vor Gericht aussagen. Die Regierung sagt, es gehe um den Schutz von Geheimnissen.

Wer hilft? Die Reporter bekommen Unterstützung von ihrer Zeitung. Der Anwalt der "New York Times", David McCraw, nennt die Vorladungen dreist. Er sagt, die Öffentlichkeit solle erfahren dürfen, was im Land passiert. Auch andere Medien und Organisationen für Pressefreiheit schauen genau hin. Sie sagen: Wenn Reporter für ihre Arbeit bestraft werden, ist das ein Problem für die Demokratie.

Was kannst du tun? Informier dich über Pressefreiheit und darüber, warum unabhängiger Journalismus wichtig ist. Schau verschiedene Quellen an, vergleiche sie und bild dir deine eigene Meinung. Wenn dich das Thema interessiert, kannst du bei Reporter ohne Grenzen oder ähnlichen Organisationen mehr darüber lesen, wie Journalisten weltweit geschützt werden.