Die Hisbollaw sagt, die neue Waffenruhe zwischen den USA und Iran gilt auch für den Libanon. Israel will seine Truppen aber vorerst nicht zurückziehen.
Im Nahen Osten gibt es seit Monaten Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollaw im Libanon. Die Hisbollaw ist eine schiitische Miliz, die vom Iran unterstützt wird und vom Südlibanon aus Raketen auf den Norden Israels feuert. Viele Menschen im Süden des Libanon mussten deshalb ihre Häuser verlassen. Nun haben die USA und Iran eine Waffenruhe vereinbart – also eine Vereinbarung, dass die Kämpfe aufhören sollen. Die Hisbollaw sagt, diese Waffenruhe gelte auch für den Libanon, und hat erklärt, ihre Einsätze gegen Israel gestoppt zu haben. Allerdings hat sie auch gesagt: Wenn Israel den Libanon angreift, wird sie sich wehren.
Mehrere Seiten versuchen, die Lage zu entschärfen. Die USA und Iran verhandeln direkt miteinander und wollen, dass auch ihre Verbündeten – also die Hisbollaw für Iran und Israel für die USA – die Waffenruhe einhalten. Der libanesische Präsident Aoun hat die Vereinbarung begrüßt, weil sie den Libanon stabilisieren könnte. Präsident Aoun sagte, in der Vereinbarung werde anerkannt, dass die Stabilisierung des Libanon wichtig für die Sicherheit in der gesamten Region sei. Auch Hilfsorganisationen und Diplomaten arbeiten daran, dass die Menschen im Libanon wieder sicher leben können und Versorgung erhalten.
