Auf einer kleinen dänischen Insel bergen Helfer gerade den toten Buckelwal „Timmy“, um herauszufinden, woran er gestorben ist.

Stell dir vor, du bist auf einer winzigen Insel mit nur 130 Leuten – und plötzlich liegt ein riesiger, toter Wal am beliebtesten Badestrand. Genau das ist auf der dänischen Insel Anholt passiert. Der Wal mit dem Spitznamen „Timmy“ war vor Wochen an der deutschen Ostsee aufgetaucht. Eine private Gruppe hat versucht, ihn zu retten, indem sie ihn in einem Metallcontainer in die Nordsee gebracht hat. Kurz danach wurde er tot vor Dänemark gefunden. Jetzt, am 30. Mai 2026, ziehen ein Traktor und ein Bagger den schweren Kadaver an Land, damit Forscher ihn untersuchen können.

Die dänische Umweltbehörde und Wissenschaftler wie der Wal-Experte Peter Teglberg Madsen kümmern sich jetzt darum, die Todesursache herauszufinden. Sie wollen zum Beispiel prüfen, ob Fischernetze oder Plastik im Magen des Wals stecken. Die Behörden warnen aber ganz klar: Niemand soll in die Nähe des Kadavers gehen. Der Wal ist so aufgebläht, dass er platzen könnte, und es besteht die Gefahr, sich mit Krankheiten anzustecken. Deshalb wird der Strand abgesperrt, und die Arbeiten werden von Profis mit schwerem Gerät durchgeführt.