Forschende in der Schweiz haben Unterwäsche im Boden vergraben und herausgefunden: Sie zeigt, wie gesund die Erde ist.

Ein Team aus der Universität Zürich und dem Forschungsinstitut Agroscope hat einen etwas anderen Trick ausprobiert: Sie haben Baumwollunterhosen im Boden vergraben und nach einiger Zeit wieder ausgegraben. Je mehr von dem Stoff übrig war, desto weniger aktiv waren die kleinen Lebewesen im Boden.

Das Ergebnis war ziemlich überraschend: Nicht einzelne Werte wie der Säuregehalt oder die Nährstoffe im Boden waren entscheidend, sondern vor allem, wie der Boden genutzt wird. Garten, Wiese, Acker oder Rasen – die Nutzung machte einen großen Unterschied für die Zersetzung.

Durch deinen eigenen Garten oder einen Acker bei dir in der Nähe kannst du die Bodenlebewesen unterstützen, indem du Kompost nutzt, weniger schweren Maschinen den Boden verdichten lässt und die Erde abdeckst, zum Beispiel mit Mulch.