Ukrainische Drohnen haben russische Ölraffinerien angegriffen – jetzt fehlt in Russland Benzin und Diesel, und Präsident Putin hat eine Krisensitzung einberufen.

Was ist passiert? In Russland gibt es gerade zu wenig Benzin und Diesel. Grund dafür sind Drohnenangriffe aus der Ukraine, die immer wieder Ölraffinerien und Energieanlagen in Russland treffen. Das Ziel der Ukraine ist es, Moskaus Kriegseinnahmen zu schmälern, also das Geld, mit dem Russland den Krieg bezahlt. Auch auf der Halbinsel Krim, die Russland 2014 annektiert hat, fehlt Sprit, und es kommt zu Stromabschaltungen. Präsident Wladimir Putin hat nun erstmals öffentlich von "Problemen" gesprochen und eine Krisensitzung einberufen, um die Lage zu besprechen.

Wer hilft? In Russland versuchen die Behörden, die Versorgung mit Kraftstoff wieder stabiler zu machen. Auf internationaler Seite zeigen Länder wie Polen und Frankreich Haltung: Polen hat mutmaßliche Agenten russischer Geheimdienste festgenommen und kauft drei neue U-Boote aus Schweden, um seine Verteidigung zu stärken. Frankreich hat einen russischen Tanker festgesetzt. Journalisten wie der ZDF-Reporter Sebastian Ehm und der Wirtschaftsexperte Janis Kluge haben in einer Sondersendung erklärt, was die Krise für Russland bedeutet.