In der Nacht auf Dienstag sind Dutzende Drohnen auf Moskau zugeflogen und von der Luftabwehr abgefangen worden – gleichzeitig gab es neue Angriffe auf ukrainische Städte.
Was ist passiert? Russland und die Ukraine haben sich in der Nacht gegenseitig mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Moskauer Bürgermeisters Sergej Sobjanin wurden 46 ukrainische Drohnen über der Region Moskau abgefangen. In der Ukraine schlugen russische Raketen und Drohnen unter anderem in Dnipro und in der Region Donezk ein. Dabei wurden laut Behörden mehrere Menschen getötet und viele weitere verletzt. Die Lage ist unübersichtlich, weil unabhängige Überprüfungen derzeit kaum möglich sind.
Wer hilft? Auf politischer Ebene versuchen westliche Staaten, die Unterstützung für die Ukraine abzusichern. Bundesaußenminister Johann Wadephul traf den US-Außenminister Marco Rubio und kündigte an, dass beim NATO-Gipfel in der kommenden Woche ein Signal für dauerhafte Hilfe erwartet werde. In mehreren russischen Regionen stehen Menschen unterdessen an Tankstellen Schlange, weil die Ukraine gezielt Öl- und Energieanlagen angreift – das zeigt, dass der Krieg auch im Alltag der russischen Bevölkerung Spuren hinterlässt.
