Im Jahr 2025 sind in Kärnten vier Menschen beim Radfahren gestorben, drei davon waren über 65 Jahre alt.
Was ist passiert? Im vergangenen Jahr sind in Kärnten vier Radfahrende im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Drei von ihnen waren 65 Jahre oder älter. Auch in Oberösterreich gab es viele solche Unfälle: Dort starben zehn ältere Menschen beim Radfahren. Der Grund: Ältere Leute reagieren oft langsamer im Verkehr und brauchen länger, um Gefahren zu erkennen.
Wer hilft? Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) setzt sich für sichere Radwege ein. Die Expertin Klara Maria Schenk erklärt, dass ältere Menschen kurze Strecken oft mit dem Rad fahren, weil zwei Drittel ihrer Wege unter fünf Kilometer lang sind. Der VCÖ fordert deshalb mehr getrennte Radwege, mehr Tempo-30-Zonen in Ortschaften und Radfahrkurse für Senioren. In den Niederlanden gibt es zum Beispiel viel mehr Radwege als in Österreich – dort fahren doppelt so viele ältere Leute regelmäßig Rad, weil sie sich sicher fühlen.
