Der Rechnungshof hat die Wirtschaftskammer Österreichs (WKÖ) dafür kritisiert, dass die neue Chefin der Bankensparte schon wenige Wochen nach ihrem Start ein deutliches Gehaltsplus bekam.
Was ist passiert? Eva Landrichtinger hat am 1. November 2025 ihre Arbeit als Chefin der Bankensparte in der Wirtschaftskammer Österreichs (WKÖ) begonnen. Schon Anfang Dezember – also nach etwa einem Monat – bekam sie eine außerordentliche Höherreihung. Ihr Jahresgehalt stieg um rund 8000 Euro brutto, am Ende erhielt sie etwa 163.000 Euro brutto im Jahr. Eigentlich war geplant, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WKÖ um 4,2 Prozent zu erhöhen, damit ihr versprochenes Gehalt erreicht wird. Am Ende bekamen die Beschäftigten aber nur 2,1 Prozent mehr. Der Rechnungshof hat in einem Bericht auf Seite 73 festgehalten: Es sei nicht dokumentiert gewesen, dass nach so kurzer Zeit schon "besonders gute Leistungen" vorlagen, die diese Höherreihung rechtfertigen.
