Weil Hacker aus Russland das österreichische Außenministerium angegriffen haben, hat die Regierung den Botschafter Russlands vorgeladen.
Was ist passiert? Vor einigen Jahren, um den Jahreswechsel 2019 auf 2020, haben Hacker das Computersystem des österreichischen Außenministeriums angegriffen. Dabei wurden interne Informationen mit Bezug zu Russland gestohlen. Es dauerte mehrere Wochen, bis die Behörden den Angriff stoppen konnten. Jetzt haben alle 27 EU-Länder offiziell gesagt: Diese Hacker kommen aus Russland. Sie gehören zu einer Gruppe namens Turla, die vom russischen Geheimdienst FSB gesteuert werden soll. Wegen dieses Vorfalls hat das österreichische Außenministerium am Dienstag den russischen Botschafter in Wien einbestellt.
Wer hilft? Die EU-Staaten arbeiten zusammen, um solche Angriffe aufzuklären. Sie haben Sanktionen gegen Personen und Firmen in Russland verhängt. In Österreich kümmern sich Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und Staatssekretär Jörg Leichtfried darum, dass solche Attacken besser verhindert werden. Sie wollen Gesetzeslücken schließen, damit Österreich in Zukunft besser geschützt ist.
