Die EU und Großbritannien haben Strafen gegen Russland verhängt, weil russische Geheimdienste Computer in Europa angegriffen haben sollen.

Stell dir vor, jemand bricht in deinen Computer ein und stiehlt Daten oder legt Stromnetze lahm. Genau das werfen die EU und Großbritannien russischen Geheimdiensten vor. Sie haben deshalb am Montag Sanktionen beschlossen – das sind Strafen gegen bestimmte Personen und Firmen. Die EU hat neun Menschen und vier Firmen auf ihre Liste gesetzt, Großbritannien sogar 24. Für die Betroffenen bedeutet das: Sie dürfen nicht mehr in diese Länder reisen und ihr Geld wird eingefroren.

Besonders brisant: Ein Angriff hätte laut dem britischen Außenministerium dazu führen können, dass 500.000 Menschen mitten im Winter ohne Strom dastehen. Die EU sagt außerdem, dass eine spezielle Einheit des russischen Geheimdienstes FSB seit 2010 in Frankreich spioniert hat. 2025 soll sie sogar Firmen angegriffen haben, die für die Verteidigung wichtig sind. Deshalb sprechen Experten von einem "Cyber-Ökosystem" – also einem ganzen Netzwerk aus Hackern und Helfern, das zusammenarbeitet.