Großbritannien hat russische Wissenschaftler bestraft, weil sie an gefährlichen Giftstoffen mitgearbeitet haben sollen.

Was ist passiert? In London hat die britische Regierung Strafmaßnahmen gegen sieben Menschen und zwei Institute in Russland angekündigt. Der Vorwurf: Diese Personen sollen dabei geholfen haben, Gifte herzustellen, die bei Anschlägen eingesetzt wurden. Konkret geht es um zwei Fälle: Im Jahr 2018 wurde ein Mann namens Skripal in England mit einem Nervengift angegriffen, eine unbeteiligte Frau starb dabei. Später starb auch der bekannte russische Oppositionelle Nawalny in Haft, nachdem er vergiftet worden sein soll.

Wer hilft jetzt? Die britische Regierung will mit den Sanktionen ein Zeichen setzen. Das bedeutet: Betroffene Personen dürfen nicht mehr nach Großbritannien einreisen und ihr Geld dort wird eingefroren. Auch die EU hat ähnliche Strafmaßnahmen beschlossen. Beide Seiten sagen: Wer Giftstoffe herstellt oder verbreitet, muss mit Konsequenzen rechnen. Die britische Außenministerin Cooper hat betont, dass solche Taten gegen internationales Recht verstoßen.